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Teja Preuhsler berichtet beim Bergzirkel am 19. März 2019 über eine Reise nach Burgund: 

Zauberhaft zeigen sich die hügeligen, zumeist noch bäuerlichen Landschaften mit heckenumgrenzten Feldern und Weiden rund um kleine Dörfer und Gehöfte und daneben die großartigen Weingüter mit Schlössern und Herrenhäusern und den exzellenten Weinen der Côte d’ Or wie Nuits-St-Georges, Vougeot und Beaune sowie der Chablis und im Süden der Beaujolais. Und herausragend sind die bei Feinschmeckern berühmten Steaks der weißen Charolais-Rinder, die leckeren Schneckengerichte und die Bresse-Hühner.

Uns faszinierten die Zeugnisse der Geschichte Burgunds, angefangen mit den Ausgrabungen steinzeitlicher Jagderfolge am gewaltigen Felsabsturz des Roche de Solutré, die Ausgrabungen des keltischen Prinzessinnengrabes bei Vix und der Freiheitskampf der keltischen Gallier mit der Niederlage des Vercingetorix bei Alesia gegen Cäsar. Burgund war das Zufluchtgebiet der burgundischen Nibelungen und von dort kamen auch die ersten bayerischen Herzöge - die Agilolfinger. Das Benediktinerkloster Cluny war bestimmend für die Kultur Europas und in der Abbaye de Cîteaux wurde der demütig-bescheidene Zisterzienserorden begründet.

Burgund ist ein Land der schmucken mittelalterlichen Städte, der Burgen und Schlösser (nach der Revolution manchmal nur noch Ruinen), der reichen Herzogsresidenz in der bunten Hauptstadt Dijon und der romanischen Basilika in Vézelay, die neben Rom und Santiago de Compostela der bedeutendste Wallfahrtsort des Okzidents im Mittelalter war.

Im 15. Jh. ein glanzvolles Reich, von Savoyen bis in die Niederlande sich erstreckend zwischen Frankreich und Deutschland, war das Großherzogtum Burgund teilweise beiden lehenspflichtig und doch weitgehend unabhängig und mitbestimmend in der europäischen Politik. 

Im Vereinsheim der Alpenvereins-Sektion Moosburg am Dienstag den 19. März um 19:00,

Dauer ca. 2 x 45 Minuten.

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